Imagefilm-Kosten in der Schweiz: Diese 2 Faktoren bestimmen Ihr Budget

02 Oct 2026
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Inhaltsübersicht

Bei Blank Media beginnen die Imagefilm-Kosten mit CHF 8'000 für einen Drehtag mit Schnitt, und eine mehrtägige Produktion in mehreren Sprachen liegt über CHF 30'000. So weit liegen die Zahlen auseinander, weil ein zweiminütiges Video für die Karriereseite und ein fünfminütiger Film für eine Investorenkonferenz zwei getrennte Kalkulationen sind, auch wenn beide Imagefilm heissen.

Für Ihr Budget ist das entscheidend, weil Offerten nur vergleichbar sind, wenn sie vom selben Einsatz und Umfang ausgehen. Was im ersten Budget fehlt, kommt später als Nachtrag, etwa eine zweite Sprachfassung für die Romandie oder eine Musiklizenz, die nur für die Website gilt und in der Fassung für die Messe nicht laufen darf.

Wenn Sie in Marketing oder Kommunikation für Ihr Unternehmen einen Imagefilm erstellen lassen, beginnt die Rechnung deshalb mit zwei Fragen: Wo soll der Film laufen, und wie lange? Wir schlüsseln in diesem Artikel die Kosten für Sie auf und zeigen Ihnen, wo das Budget wirkt und was vor der Offerte feststehen sollte.

Was kostet ein Imagefilm in der Schweiz?

Mit zwei Drehtagen kostet ein Imagefilm bei Blank Media im Bereich von CHF 12'000 bis 15'000, wenn Konzept und Postproduktion mit Musik und Sprecher dazugehören. Ein Drehtag mit Schnitt kostet als Tagessatz ab CHF 8'000, die Summe in der Offerte ist der Projektpreis für den fertigen Film. In welcher Stufe Ihr Imagefilm landet, hängt von Art und Umfang ab:

  • Ein Drehtag, ein Standort. Interviews an einem Ort, klassischer Schnitt mit Musik und Farbkorrektur, keine aufwendige Animation.
  • Mehrere Interviews mit eigener Dramaturgie. Die Gespräche werden zu einer Geschichte geschnitten, dazu kommt lizenzierte Musik.
  • Mehrere Standorte und Sprachen. Animierte Grafiken, eine gecastete Sprecherstimme und eine Postproduktion in mehreren Sprachen, wie sie Filme für Investoren und internationale Konferenzen brauchen.

Manche Anbieter stellen Animation als günstigere Alternative zum Realfilm dar. Die Preise von Blank Media gelten für Imagefilme im Realfilm, gedreht mit einer Crew vor Ort.

Zu unserer Imagefilm-Produktion gehören auch Erklärvideos, und gefilmte Erklärvideos werden nach der Zahl der Schritte kalkuliert, die sie zeigen. Ein Produktvideo, in dem ein einzelnes Produkt im Mittelpunkt steht, gehört dagegen zum Bereich Werbefilm. Als Industriefilm bezeichnen manche Anbieter einen Film für ein technisches Fachpublikum.

Wovon hängen die Imagefilm-Kosten am Drehtag ab?

Am Drehtag hängen die Imagefilm-Kosten vor allem von zwei Faktoren ab: von der Zahl der Drehtage und von der Grösse der Crew. Zwei Drehtage kosten bei Blank Media ab CHF 12'000, bevor Konzept und Postproduktion dazukommen, und beide Zahlen stehen vor Beginn der Produktion fest.

Jede zusätzliche Minute verlängert in der Regel Dreh und Schnitt

Ein längerer Imagefilm braucht in der Regel zusätzliche Interviews und Drehzeit, und in der Postproduktion werden mehr Schnittvarianten durchgespielt, bevor die finale Fassung steht. Ein Imagefilm von 60 bis 90 Sekunden für die Startseite braucht deutlich weniger Rohmaterial und Schnittzeit als ein Imagefilm von vier bis fünf Minuten. Der längere erzählt seine Geschichte in Kapiteln, etwa mit Teamporträts und Produktausschnitten.

Auf der Website und in Präsentationen funktionieren ein bis drei Minuten gut, und für Social Media entstehen oft Fassungen von weniger als einer Minute. Die Länge folgt dem Ziel des Films, und länger als fünf Minuten sollte ein Imagefilm nicht dauern.

Mehrere Standorte verteuern den Imagefilm meist überproportional

Ein Imagefilm, der an einem Tag an einem Standort entsteht, kostet spürbar weniger als einer, der mehrere Standorte oder internationale Niederlassungen eines Unternehmens zeigt. Der Grund ist die Abstimmung mit Ansprechpartnern, die am Drehtag vor Ort sein müssen, und oft kommen Reisekosten dazu.

Liegen die Drehorte weiter entfernt, beginnt der Drehtag mit der Anreise von Crew und Ausrüstung am Vortag. Wir drehen schweizweit und international.

Wie viele Leute braucht ein Drehtag?

Für einen Imagefilm mit Interviews an einem Standort reicht meist ein schlankes Team, sobald das Konzept klar ist. Bei mehreren Interviews und einer eigenen Dramaturgie gehört meist ein vollständiges Team mit eigener Konzeptions- und Regiearbeit dazu. Die Qualität hängt dabei vor allem von der Zeit und von den Leuten am Set ab.

Eine Person allein dreht schneller und zu tieferen Kosten. Eine Crew mit eigenen Leuten für Kamera, Licht und Ton liefert Material in Bild und Ton, das sich zu einem Film schneiden lässt. Wir bringen Crew und Ausrüstung für alle drei Rollen mit.

Bei Interviews mit Führungskräften, die nur kurze Zeitfenster haben, hängt der Erfolg eines Drehtags daran, dass das Setup steht, bevor der erste Gesprächspartner eintrifft.

Wer steht vor der Kamera?

Mitarbeitende und Geschäftsleitung Ihres Unternehmens vor der Kamera kosten keine Gage, eine gecastete Besetzung kostet Gage und Nutzungsrechte. Die Gage richtet sich nach dem Bekanntheitsgrad der Person, die Nutzungsrechte nach Dauer und Gebiet des Einsatzes. Für inszenierte Szenen mit Drehbuch, die eine Darstellung durch eine Besetzung verlangen, übernehmen wir das Casting, für Interviews die Moderation.

Stehen Mitarbeitende vor der Kamera, regeln Sie vor dem Dreh den Fall, dass jemand das Unternehmen verlässt.

Welche Arbeit vor und nach dem Dreh steckt im Preis?

Bei jeder Videoproduktion deckt ein Drehtag mit Schnitt den Tag am Set und den Schnitt dieses Materials. In einer Offerte von Blank Media stehen Konzept und Drehbuch vor dem Dreh sowie Farbkorrektur und Sounddesign danach als eigene Posten. Neben Planung und Dreh gehört die Komplexität der Postproduktion zu den grössten Treibern der Kosten.

Wie viel Vorarbeit bringen Sie selbst mit?

Je mehr Vorarbeit Sie mitbringen, desto kleiner wird der Posten vor dem Dreh. Ihre Ziele und Ihre Botschaft bestimmen bei uns den Ablauf der Produktion.

Bei jedem Videoprojekt klären wir im ersten Schritt zwei Dinge: Ziel und Zielgruppe, weil ein klar formuliertes Ziel das Ergebnis verbessert. Im Anfrageformular haben Sie die Möglichkeit festzulegen, wie stark wir vor der Produktion eingebunden sind:

  • Sie bringen das Konzept mit. Botschaft, Inhalte, Drehorte und Mitwirkende stehen fest, und wir übernehmen die Umsetzung.
  • Wir erarbeiten es mit Ihnen. Die Erstellung von Story, Drehbuch und Produktionsplan, abgestimmt auf Zielgruppe und Marke, steht als eigener Posten in der Kalkulation, getrennt von der Umsetzung am Drehtag. Auf Wunsch analysieren wir auch Ihre Zielgruppe und die passenden Kanäle.

Grafiken für Kennzahlen und ein Sprecher machen die Postproduktion teurer

Ein Schnitt mit Musik und Farbkorrektur kostet weniger als einer, der die Erstellung animierter Grafiken für Kennzahlen oder eine gecastete Sprecherstimme verlangt.

Ein Imagefilm ist für Kunden und Bewerbende oft der erste bewegte Eindruck eines Unternehmens. Hallender Ton im Sitzungszimmer oder flaches Licht im Gesicht der Geschäftsleitung werden dort in geringerem Masse verziehen als in internem Content. Deshalb steigt der Aufwand für Bild und Ton tendenziell auch bei kurzen Filmen.

Wofür lohnt sich mehr Budget, wenn der Film jahrelang im Einsatz ist?

Ein Imagefilm, der zwei Jahre auf der Startseite Ihres Unternehmens und in Präsentationen für Kunden läuft, rechtfertigt mehr Budget für Musik, Vertonung und Bildsprache als ein Film für eine einzelne Kampagne. Wer das vor der Produktion weiss, setzt das Budget dort ein, wo es am längsten wirkt, statt es gleichmässig über alle Posten zu verteilen.

Ein Imagefilm wird über Monate oder Jahre immer wieder gezeigt und trägt in dieser Zeit die Werte eines Unternehmens und das Image seiner Marke. Er liegt zwischen dem Werbespot von 15 Sekunden, der sofort eine Reaktion auslösen soll, und dem internen Statement, das für zehn Personen gedacht ist. Die Faktoren sind bei jeder Art von Filmproduktion ähnlich, doch verglichen mit den Kosten eines Werbefilms verteilen sich die Imagefilm-Kosten auf mehr Drehtage und weniger Rechte.

Bei den Executive-Interviews für UBS war das Ergebnis eines einzigen Drehtags eine Reihe von Fassungen für interne Kanäle und für Präsentationen, darunter Versionen mit Untertiteln.

Einsatz Wo das Budget wirkt Vor der Offerte klären
Startseite und Präsentationen für Kunden, zwei Jahre Musik, Vertonung, Bildsprache Nutzungsdauer der Musiklizenz
Einzelne Marketing-Kampagne Fassungen für die Kanäle der Kampagne Laufzeit und Kanäle der Vermarktung
Investorenkonferenz oder internationales Publikum Animierte Kennzahlen, Sprecherstimme Sprachen, Untertitel oder Voiceover
Mehrere Landesteile Eine Fassung pro Sprache, oft mit angepassten Grafiken und Texttafeln Welche Landessprachen der Imagefilm braucht
Social Media Social-Media-Videos, oft unter einer Minute Formate 9:16 oder 1:1
Karriereseite Interviews mit Mitarbeitenden Den Fall eines Austritts regeln

Die Musiklizenz gehört ins erste Budget

Musiklizenzen werden häufig erst am Ende der Produktion zum Thema, obwohl ihre Kosten an zwei Aspekten hängen: Nutzungsdauer und Reichweite. Eine Lizenz für ein Jahr in der Schweiz kostet etwas anderes als eine unbefristete weltweite. Bei einem Imagefilm, der jahrelang läuft, bekommt die Nutzungsdauer dabei grössere Bedeutung als bei einer Kampagne.

Eigens komponierte Musik kommt ebenfalls in Betracht: Auf diese Weise umgehen Sie den Lizenzmarkt für bestehende Titel. Musik-Komposition gehört zu unseren Leistungen und gibt Ihrer Marke einen eigenen Klang.

Eine Fassung pro Landesteil betrifft oft auch Grafiken und Texttafeln

Läuft ein Imagefilm in mehreren Landesteilen, ist jede Sprachfassung ein eigener Posten in der Kostenkalkulation, der von Anfang an ins Budget gehört. Eine zweite Fassung verursacht Kosten für die Übersetzung der Inhalte und für einen weiteren Durchgang durch Tonaufnahme und Schnitt. Wer den Imagefilm auch an internationalen Standorten zeigen will, unterschätzt regelmässig diesen Aufwand, denn oft müssen auch Grafiken und Texttafeln an jede Sprache angepasst werden.

Untertitel sparen gegenüber einem Voiceover die zweite Tonaufnahme. Die Möglichkeit, Untertitel oder eine Synchronisation hinzuzufügen, gehört bei uns zum Plus-Service.

Was sollte in der Offerte für einen Imagefilm stehen?

Jede Korrekturrunde an einem Imagefilm entspricht einem Arbeitstag, deshalb gehört die Zahl der enthaltenen Feedbackschleifen in jede vollständige Offerte. Offerten verschiedener Anbieter für dieselbe Filmproduktion liegen meist auseinander, weil sie mit anderen Annahmen zu Crew, Drehtagen und Korrekturrunden rechnen. Die folgenden Aspekte geben Ihnen den Überblick, bevor die Produktion beginnt; fehlt einer, taucht er später als Nachtrag in der Rechnung auf.

  • Leistungen. Konzept, Drehbuch, Crew, Drehtage, Schnitt, Farbkorrektur, Sounddesign, Untertitel und die Formate, in denen das Video geliefert wird. Eine Firma, die alles aus einer Hand liefert, koordiniert diese Schritte selbst.
  • Feedbackschleifen. Wie viele Runden im Preis enthalten sind und was jede weitere kostet. Zwei Tipps senken die Zahl der Runden: eine einzige Person, die den geschnittenen Film abnimmt, und ein Drehbuch, das vor dem Dreh freigegeben ist.
  • Nutzungsrechte. Die Frage, wie lange und in welchem Gebiet Ihr Unternehmen Musik, Sprecherstimme und Besetzung nutzen darf, und ob das auch für einen Artikel im Intranet oder einen Beitrag auf LinkedIn gilt.
  • Sprachfassungen und Formate. Welche Sprachen das Video erhält, ob mit Untertiteln oder Voiceover, und ob es in 16:9, 9:16 oder 1:1 geliefert wird.
  • Anreise. Ob sie enthalten ist und ab welcher Distanz sie berechnet wird.
  • Mehrwertsteuer. Ob die Beträge mit oder ohne MWST ausgewiesen sind; der Normalsatz in der Schweiz beträgt 8,1 %.

Wir arbeiten als Partner direkt mit Marketing- und Kommunikationsteams, und für eine erste Einschätzung reicht meist ein kurzes Gespräch. Erzählen Sie uns von Ihrem Imagefilm-Projekt, wo der Film laufen soll und wie lange, dann ordnen wir ihn einer Spanne zu. Ablauf und Leistungen finden Sie auf der Seite zu unserer Imagefilm-Produktion.

Häufige Fragen zu Imagefilm-Kosten

Was kostet ein einfacher Imagefilm?

Wenn Sie einen einfachen Imagefilm erstellen lassen, ist ein Drehtag mit Schnitt an einem Standort die Basis, und dieser Drehtag kostet bei Blank Media ab CHF 8'000. Konzept und Postproduktion kommen je nach Umfang dazu, aus diesem Grund liegt der fertige Film über diesem Tagessatz.

Was kostet ein 3-Minuten-Imagefilm?

Ein 3-Minuten-Imagefilm liegt im oberen Bereich der ein bis drei Minuten, die auf einer Website oder in einer Präsentation gut funktionieren. Braucht er zwei Drehtage, kostet er bei Blank Media mit Konzept und Postproduktion inklusive Musik und Sprecher zwischen CHF 12'000 und 15'000. Mit der Länge wächst in der Regel der Produktionsaufwand für Interviews und Schnittvarianten.

Wie viel kosten Imagevideos?

Anbieter verwenden die Namen Imagevideo, Imagefilm und Unternehmensfilm für dasselbe Produkt mit denselben Preisen. Imagevideos kosten bei Blank Media ab CHF 8'000 für einen Drehtag mit Schnitt, mehrtägige Produktionen in mehreren Sprachen liegen über CHF 30'000.

Warum ist ein Imagefilm mit mehreren Drehorten teurer?

Ein Imagefilm mit mehreren Drehorten braucht mehr Drehzeit, und zusätzliche Orte bringen Abstimmung mit Ansprechpartnern vor Ort und oft Reisekosten. Dieser Aufwand wächst meist schneller als die Zahl der Drehorte und betrifft Produktion wie Postproduktion. Liegt ein Drehort weiter entfernt, beginnt der Drehtag bereits mit der Anreise am Vortag.

Sind Musiklizenzen im Preis eines Imagefilms enthalten?

Nicht automatisch. Musiklizenzen für einen Imagefilm sollten separat kalkuliert werden, weil ihr Preis von Nutzungsdauer und Reichweite abhängt. Eine Lizenz für ein Jahr in der Schweiz kostet etwas anderes als eine unbefristete weltweite, und eine weitere Möglichkeit ist eigens komponierte Musik, die den Lizenzmarkt für bestehende Titel umgeht.

Evangelos Roditis

Evangelos Roditis

GRÜNDER, EXECUTIVE PRODUCER & DIRECTOR
Evangelos hat Blank Media mit einer Kamera und einer Regel gestartet: keine langweiligen Videos. Heute kommen FIFA, The Economist und KPMG auf sein Team zu, und er führt immer noch selbst Regie. Ist eine Idee noch nicht fertig, sagt er das, bevor das erste Bild gedreht wird. Im Blog teilt er seine Erfahrungen und klärt darüber auf, was er Kunden sonst im ersten Gespräch erklärt.

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